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Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe • Akupunktur und Ernährungsmedizin • Gesundheitsförderung und Prävention

Information über Gebärmutterhalskrebs und seine Vorstufen/Behandlung mit Mikronährstoffmedizin

Der Gebärmutterhalskrebs beginnt mit leichten Veränderungen der Zellen des Gebärmutterhalses (Cervix), die noch keine Beschwerden verursachen. Wird die Krankheit rechtzeitig erkannt, solange sie nur auf der Schleimhaut und das Gewebe des Gebärmutterhalses begrenzt ist, gilt sie zu fast hundert Prozent als heilbar. Deshalb sind regelmäßige Krebsfrüherkennungsuntersuchungen so wichtig.

Die Symptome:

Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr und zusätzliche Blutungen, die in keinem Zusammenhang mit der Periode stehen.

Die Diagnose:

Bei der Krebsfrüherkennungsuntersuchung wird ein Zellabstrich von der Oberfläche des Muttermundes und aus dem Gebärmutterhals entnommen und in ein zytologisches Labor gesandt. In den speziell gefärbten Abstrichen können auffällige Zellen erkannt werden. Pap I/IIa: normaler Befund. Pap IIp: entzündliche Veränderung: Behandlung/Kontrolle nach 3–6 Monaten; PapIII-p/IIID1+IIID2: 3-monatige Kontrollen mit HPV-Test (siehe auch Info-Zettel: HPV-Test). Im Wiederholungsfall evtl. Gewebsprobe/OP. Pap III-g;e,x: weiterführende Diagnostik mit Op; PapIV+V: immer sofortige OP.

Die Behandlung:

Leichte Zellveränderungen verschwinden oft von ganz allein. Eine Behandlung mit Scheidentabletten/-cremes sowie eine Kontrolle nach 3 Monaten ist sinnvoll. Eine gezielte Behandlung lokal und oral mit Mikronährstoffen ist leicht anzuwenden. Die Applikation vaginal nach Behandlungsplan führt zu einer Verbesserung des Zellbildes. Die Einnahme von Vitaminen stärkt das Immunsystem. Eine zusätzliche Umstellung der Lebensgewohnheiten (spezielle Ernährung, Verzicht auf Rauchen etc.) ist hilfreich. Wenn die Gewebsveränderung nur auf einem begrenzten Gebiet des Muttermundes oder des Gebärmutterhalses zu finden ist – und das ist zum Glück in den meisten Fällen so – muß evtl. nur ein kleines kegelförmiges Gewebsstück entfernt werden (eine Konisation).
In seltenen Fällen sind die Gewebsveränderungen weiter ausgebreitet, dann muss die Gebärmutter, das angrenzende Gewebe und Lymphknoten entfernt werden. Es wird möglichst versucht, die Eierstöcke zu erhalten, damit die eigene Hormonproduktion bestehen bleibt. Engmaschige vierteljährliche zytologische Kontrollen (Abstrich-Kontrollen) sind erforderlich.

Als Mikronährstoff- und Ernährungsmedizinerin berate ich Sie gern.

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